Aufmerksamkeitsstörung und das Lernen

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Motivation

Lernen ist für mich immer wieder ein wichtiges Thema. Vom lernen in der Schule bis zum lebenslangen Lernen. Wie kann ich lernen und wie kann ich lehren? Wie kann Wissen so vermittelt werden, das es interessant ist und beim Lernenden auch hängen bleibt? Was muss ich für mich noch lernen und wie kann ich es im Gedächtnis behalten? In Zeiten von Tablet- oder Notebook-Klassen und der Forderung nach noch früherem lernen, sind dies die für mich entscheidenden Themen.

Ich habe mich mit zwei Artikeln von imgriff.de ein bisschen näher beschäftigt oder man kann auch sagen, es hat mich beschäftigt:

Aufmerksamkeit: Wie man mit digitalen Wichtigmachern fertig wird
Was wir wirklich lernen müssen

Beschäftigt und Bewegt

Jedes digitale System buhlt um unsere Aufmerksamkeit und gleichzeitig macht dieser Informationsüberfluss uns abhängig. Ein Satz in dem zitierten Artikel “Leiden Sie an der Digitalen Aufmerksamkeitsstörung?” von Barbara Haag ist mir dabei besonders ins Auge gefallen:

Unsere Aufmerksamkeitsspanne verringert sich, unser Gehirn verlernt die tiefe Konzentration und die Verknüpfung neuer Informationen mit den in unserem Langzeitgedächtnis gespeicherten Fakten und Erfahrungen.

Dies bestätigt meine Meinung, unsere Kinder nicht zu früh an Computer und Smartphone heran zu lassen. Sie lieber ihre direkten Erfahrungen machen zu lassen. Somit ist meine Hoffnung, das sie ohne Medien ihre Medienkompetenz bekommen, da dies auch Lebenskompetenz ist.

Eine Lösung für mich, um aus den vielen kleinen Informationsbrocken etwas für das Langzeitgedächtnis zu tun, ist: Schreiben!

Und dann die Frage nach dem zukünftigen Lernen, die sich im zweiten Artikel von imgriff.com wieder findet:

Es brauche eine neue Bildung, die mehr als nur Fakten und Skills vermittle und vor allem die Persönlichkeitsentwicklung betone. Es brauche mehr Kreativität und Eigenverantwortung; vermehrt würden Leute im Vorteil sein, die Menschen begleiten, begeistern und zu Zielen hinführen.

 

Auch hier wieder die Anforderung an die Lehrenden, an ihren Konzepten und vor allem auch Kompetenzen zu arbeiten. Nicht das wie und wann, sondern vielmehr das wie wird in den Vordergrund gestellt. Bevor dies nicht passiert ist, nützen auch keine Tablet- oder Notebook Klassen, keine interaktiven Lehrbücher etwas.

Dies hatte ich auch als Frage in meinem Blockstöckchen weiter gegeben. Danke nochmal an Frisch-gebloggt.de und miZine.de für Ihre Teilnahme.
Victor Dite von miZine.de hat sich durch meine Frage neu auf das Thema besonnen und befürwortet inzwischen digitale Hilfsmittel und auch neue interaktive Lehrbücher. Kritisch sieht auch er das Ablenkungspotential, wenn das Internet zur Verfügung steht.
Auch Katharina Kokoska ist für den Einsatz eines iPad im Unterricht. Sie sieht einen wesentlichen Vorteil in der Möglichkeit, Textstellen zu markieren und digitale Notizen zu hinterlassen. Auch Ihr ist das Ablenkungspotential von Internet und Spielen klar. Wie Katharina Kokoska allerdings richtig sagt, ist dies auf Schulsystemen bzw. in der Schule technisch leicht zu unterbinden. Gilt aber natürlich nicht für zu Hause. Wobei wir allerdings wieder bei Thema Hausaufgaben wären, die aber nachgewiesener Maßen sowieso nichts bringen: Der Zweifel am Sinn von Hausübungen

Quellen

gelesen bei: imgriff.de, berufsbilder.de, DiePresse.com

Autor: Wolfram

Autodidaktischer Fotograf, gelernter Physiker, Vater aus Leidenschaft. Ich bin iPad Benutzer der ersten Stunde und möchte Euch hier ein paar Geschichten erzählen. Ihr findet mich auch auf Google+. Meinen Blog könnt ihr hiermit abonieren: RSS

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