iPad App Review: Photobook+

Vom digitalen Fotoalbum

Anstelle der analogen Kamera wird nun eine digitale verwendet. Das spart eine Menge Geld, aktuell kostet die Entwicklung eines Farbnegativ-Kleinbild Films 2,45 €. Und es spart Lauferei, da man die Filme nicht mehr zum Fotolabor (in die Drogerie) schleppen und die Fotos dann später wieder abholen muss. Als ich das noch gemacht habe, konnte man nur die deutlich verwackelten und falsch belichteten aussortieren, den Rest musste man nehmen. Dann noch ein Fotoalbum gekauft und wenn man Zeit hatte, das ganze liebevoll gestaltet und somit der Nachwelt erhalten. Zu den berüchtigten Familienabenden mit Diashow möchte ich hier lieber nichts berichten – gute alte Zeit.

Heute nun kann man Bilder in beliebiger Menge machen, sie direkt ansehen und auf einem digitalen Bilderrahmen oder dem Fernseher auch der Verwandtschaft an der Kaffeetafel präsentieren. Wo ist aber in dieser digitalen Welt das gute alte Fotoalbum geblieben. Wer macht sich den heute noch die Mühe dies schön zu gestalten. Hier kam dann das Fotobuch zum Einsatz, welches auch gern verschenkt wird – einfach gleich mehrere bestellt und zum Verschenken parat. Aber auch dort fehlt einem doch oft die Gestaltungsmöglichkeit wie in einem Fotoalbum der analogen Zeit.

Somit fragt sich der Geek natürlich, wie so ein digitales Fotoalbum aussehen könnte. Ein erster Vorschlag ist nun für das iPad auf dem Markt:

Photobook+ (AppStore Link) Photobook+
Hersteller: Marco Metting
Freigabe: 4+
Preis: 2,29 € Download (Aff.Link)

Ein neues digitales Fotoalbum

Ein erstes Beispielalbum bring Photobook+ mit. Links kann man jederzeit neue Fotoalben erstellen. Nach dem Anlegen kann man den Titel, den Untertitel, das Foto auf dem Cover und die Umschlagfarbe verändern. Der Untertitel kann auch automatisch mit dem Datum der Bilder gefüllt werden, wobei allerdings auch bei einem Tag ein Zeitraum angezeigt wird (s. Bild):

Durch antippen gelangt man ins Album und kann dann Seite für Seite das Layout einstellen. Auf jeder Doppelseite ist links eine Titelzeile angeordnet. Das Datum wird automatisch von den Bilder übernommen. Den Titel und das Wetter muss man dann auf JEDER Seite anpassen. Man kann diese Titelzeile auch nicht ausblenden!

Dann kann man die Rahmen mit Text, Bildern, Kartenausschnitten oder Zeichnungen füllen.

Der Bildausschnitt kann noch verändert werden, indem man das Bild vergrößert oder verkleinert und den Rahmen verschiebt.

Hierbei kann man den Rahmen über den Bildrand schieben, was zu einem nicht vollständig gefülltem Ausschnitt im Album führt.

Jedem Bild kann einzeln ein Rahmen zugeordnet werden:

Man kann das ganze natürlich in Facebook und Twitter teilen, was ich allerdings nicht getestet habe. Die Fotoalben können über iTunes gesichert werden.

 

Fazit: ★★☆☆☆ 

Über vieles wurde schon nachgedacht und die Funktionen erlauben es einem schnell und einfach ein digitales Fotoalbum zu erstellen. Was mich aber besonders nervt ist, das man bei jedem Bild erst das entsprechende Verzeichnis im Foto App ansteuern muss. Bei meinen vielen Alben und Bildern ist das sehr aufwendig. Insgesamt fehlen Automatismen, die die Arbeit deutlich erleichtern würden. Außerdem wünsche ich mir noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten, damit sich die Kreativität frei entfalten kann – Beispiele: drehen der Rahmen/Bilder oder Pfeile/Texte im Bild.

Warum bei der Vorführung, hier Bilderrahmen genannt, das Fotoalbum nicht auf die volle Bildschirmfläche vergrößert wird, ist mir allerdings nicht klar. Hier sollte sich das fertige Buch wie ein eBook im Reader verhalten und somit wie gewohnt betrachtet werden können (inklusive hochkant Format, um sich einzelne Seiten besser ansehen zu können).

 

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One comment on “iPad App Review: Photobook+

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