Messehostessen Schwarz

Einstieg in die People Fotografie

Der notwendige Schupps

Manchmal läßt man sich von einer Meinung doch stärker beeinflussen als gedacht. Ein angehender Fotograf sagte mir, das ohne Photoshop heute keiner mehr die Bilder von Menschen sehen will. Da ich noch nicht über die Software und Erfahrung verfüge, habe ich mich nicht an die Sache heran getraut. Jetzt hatte ich aber gerade die Zeit, den Podcast „Das Paddy und Das Maddin“ zu hören. Die aktuelle Folge beschäftigt sich mit dem Einstieg in die Peoplefotografie. Die beiden Fotografen plappern lustig über ein Thema und bringen dabei ihre Begeisterung für ihren Job rüber. Alles kann ich nicht teilen, aber die beiden haben mir Mut gemacht, mit der Peoplefotografie einfach zu starten. Besonders ihre Aussage, das man außer ein paar Grundlagen kein Photoshop benötigt, fand ich super.

Ein Model wird gesucht

Ein Post auf Facebook war recht schnell erfolgreich und Lennard meldete sich. Er hätte Spaß daran und sei sowieso gerade dabei, sich für die Fotografie zu interessieren.

Die Location

Lennard erwähnte recht schnell, das ihn moderne Architektur interessiere. Erst wollte ich mit ihm zum Schloßcarree hier in Braunschweig. Das wäre aber ein recht belebter Ort und laut Podcast eher für den ersten Versuch ungeeignet. Außerdem hätte ich noch heraus finden müssen, ob man in dem Gebäude fotografieren darf. Also entschloss ich mich für das Herzog Anton Ulrich-Museum, da man dort ein moderneres Gebäude dazu gebaut hatte.

Wir trafen uns recht früh am Freitag morgen. Ich hatte bereits die Location etwas erkundet. Leider war fast alles von einem Bauzaun eingefasst, da man nun begonnen hatte, den alten Gebäudekomplex zu sanieren. Außerdem machte mir das Licht einen Strich durch die Rechnung. Vollständige graue Bewölkung und somit kein Licht mit erkennbarer Richtung.

Da hatte ich also meine Stolpersteine, aber wir haben trotzdem was daraus gemacht.

Das Ergebnis

Ich habe fast 90 Bilder von Lennard an verschiedenen Standorten gemacht und mit den Parametern meiner Kamera ein bisschen gespielt. Hier ein erstes Beispiel:

Lennard

Portrait Lennard

Fazit

Trotz der doch vorhandenen Unsicherheit über das Ergebnis, hat es mir Spaß gemacht. Insgesamt bin ich mit der Ausbeute zufrieden, auch wenn ich stellenweise noch zu wenig auf den Hintergrund geachtet habe und daher ein paar Bilder, durch zum Beispiel Plakate, etwas verunstaltet wirken. Vielleicht kann ich mit Schwarz/Weiß davon noch was retten. Jetzt versuche ich, mir noch eine fachkundige Meinung zu beschaffen. Und ich habe gleich mal begonnen, nach einem weiteren Model zu suchen …

Fortsetzung folgt!

spacer

Leave a reply