iPad Foto-App Review: Padfolios

Portfolio App – Padfolios

Um als Fotograf seine Arbeit zu präsentieren, waren „früher“ Mappen mit aus belichteten Bildern das entsprechende Medium. Sicherlich für viele immer noch der schönste Weg, da die Mappe zum Gesamteindruck beiträgt.
Dies kann allerdings im digitalen Zeitalter mit dem iPad auch sehr ansehnlich gestaltet werden. Die Brillanz der Darstellung ist meines Erachtens ausreichend und bietet damit einen guten Eindruck über die Arbeit des Fotografen.


Padfolios ist einer der Vertreter der Gattung Portfolio App und stellt dem Fotografen recht viele Einstellmöglichkeiten zur Verfügung. Wichtig sind mir da zum Einen das eigene Branding, also eine möglichst freie Gestaltung der Oberfläche, verschiedene Galerien und eine einfache Art Bilder den Galerien hinzu zu fügen. Eine Dia Show ist mir dabei nicht so wichtig, da ich finde, das jeder seine Geschwindigkeit beim Durchblättern hat.

Auf den ersten Blick ist das App sehr schlicht und man muss zuerst sehen, wo die Bedienelemente versteckt sind, besonders, da Galerien am linken Rand noch nicht vorhanden sind. Klickt man auf das Padfolios Logo unten rechts, gelangt man ins reichhaltige Menü.

Jetzt kann man seine Oberfläche nach Herzenslust einrichten – Farben, Schriften, Hintergründe, Rahmen. Und mit klick auf den Titel ganz oben, kommt man in das Menü zur Verwaltung der Portfolios.

Für jedes Portfolio steht ein eigener Bereich zur Verfügung, um diese zu gestalten. Insgesamt können so 30 Galerien bzw. Portfolios mit jeweils 400 Bildern angelegt werden.

Das Hinzufügen der Bilder erfolgt über den + Button.

Hier findet sich bei meiner allgemeinen Begeisterung der größte Kritikpunkt und fast schon das No-Go. Die Auswahl der Bilder für das Portfolio erfolgt über den iOS Standard Dialog und somit hat man keine Chance, aus einer größeren Menge an Bildern die Besten heraus zu fischen. Einzige Ausweg ist, extra Folder zu erzeugen, die nur genau die Bilder für das Portfolio enthalten. Auch ist die Quelle ausschließlich das Photo App des iPad’s und man müsste für höher auflösende Bilder das Camera Connection Kit verwenden.

Die einzelnen Bilder können mit einem Namen und einer zusätzlichen Beschreibung versehen werden.

Sind die einzelnen Portfolio Mappen erstellt, sind sie auf dem Startbildschirm am linken Rand zu sehen. Wählt man eins aus, gelangt man zur Übersichtsseite.

Dort kann man durch wischen den Stream in der Übersicht durchblättern. Klickt man auf ein Bild bekommt man es in der Displaygröße zu sehen und kann dann durch die Bilder blättern.

Mit klick auf das Plus kann man sich den Bildnamen und die Beschreibung ansehen und das Bild via E-Mail versenden.

Padfolio Bildermenü

Fazit: ★★★★☆ 

Insgesamt gefällt mir Padfolios sehr gut. Vielleicht wird der Bildauswahl Dialog noch verbessert.

Habt Ihr noch Apps aus dem Bereich Portfolio oder was verwendet Ihr, um Eure guten Stücke zu zeigen?

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2 comments on “iPad Foto-App Review: Padfolios

  1. JPK.

    Nur so:

    Ich hatte in einem anderen Zusammenhang gefragt nach einem Collage-App für den Mac,
    und ich arbeite inzw. sehr zufrieden mit: Picture Collage Maker 3.Lite App.

    Lg

  2. Pingback: Fotoverwaltung auf dem iPad – 1. Teil Offline › WolfsPAD

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